Mittwoch, 18. November 2009

La demeure d'un ciel


Du sitzt und hörst zu.
Du sitzt da und hörst zu,denkst dass du zuhörst und befindest dich auf einmal in Gedanken.
In Gedanken bei dir.
Bei deinem bisher vergangenem Leben.
Stell dir vor,dein Leben läge ungeordnet in vielen kleinen Polaroids vor deinen Füßen und du betrachtest sie von oben.
Wie würdest du sie ordnen?
Fotos wegnehmen,ja, sie sogar wegschmeißen, weil du mit diesem Kapitel am liebsten nie wieder in Berührung kommen möchtest?
Oder entscheidest du dich, die Fotos deines so jungen Lebens in eine völlig neue Reihenfolge zu bringen?
Welche Emotionen kommen hoch,ganz unbewusst beim Anblick deiner Fotos.Beim Anblick deines Lebens?
Wir alle kommen an den Punkt, unser bisheriges Leben zu ordnen, peu à peu. Chronologisch oder in einer neuen Anordnung .Vielleicht verspürst du gar das Verlangen, noch einmal an einen Punkt zu springen, um anders zu handeln als damals. Oder bezaubernde trés jolie moments noch einmal so zu erleben,mit all der Beschwingtheit, die uns damals so eingenommen hat.

Das Leben ist so facettenreich wie die Auflösung jedes einzelnen Bildes.Und jeder spürt, welche Farbnuance sich wie ein Schleier auf ihn legt.
Ich weiß,dass man bei all der Schwäche, die man spürt,die mich besonders diesen Monat umgibt, nicht die Augen vor den nächsten Polaroids die noch kommen, schließen darf.
Und wenn dir der Blick nach unten auf deine Momentaufnahmen zu schmerhaft ist, "look up in the stars,love."

Freitag, 13. November 2009




Hallo,Paula!

It's oh so quiet.




Ein Hoch auf den morgendlichen Getreidecafé.

Es ist zwar schon Mittag,aber der gefühlte Morgen ist der,an dem man am Küchentisch sitzt,seinen !Getreidecafé! trinkt,dabei das leise Summen des Radios vernehmen kann (nebenbei auch noch feststellen dass es WDR 5 ist..)und für sich entscheiden, dass dies ein guter Start in den Tag ist.Auch wenn einem das Gefühl von der heilen Welt vermittelt wird(WDR 5!) ists fies,dass es draußen schon seit Tagen regnet,kalt und nass ist.Also doch nicht so die heile Welt,die als Utopie in unseren Gedanken existiert.
Es ist Freitag, einer, an dem man festellen muss dass die Erkältung immer noch nicht vorüber ist,und der Arzt einen so lange krank schreibt wie man es doch gerne hätte.Auf dem Papier ist man zeitlich begrenzt krank,doch was passiert wenn man das Kranksein als etwas heilendes,angenehmes empfindet?Man befindet sich zu Hause,in einer Schutzhöhle vor der Realiät die man manchmal in stressigen Momenten am liebsten ausblenden möchte.
Man stimme sich in seiner kranken Lage auf das Wochenende ein,das genauso krank beginnen und enden darf.Schließlich dürfen es noch 5 Tage à la "ich darf auch wieder nach dem Frühstück ins Bett gehen", sein.