Mittwoch, 10. Februar 2010

Nichts als Gespenster



Ruhiger,sehr detaillastiger Episodenfilm mit einer melancholischen Note die einen einfängt,oder zum Nachdenken anregt.
Um was für Gespenster geht es in dem Film?
Um Gespenster die jeder von uns kennt,die einen begleiten und einfach immer da sind.Sie verfolgen uns und sind anwesend, imaginär in unseren Köpfen.
Man mag vor ihnen flüchten,ja vielleicht ist es auch die Angst die uns zur Flucht treibt. Es ist die Angst davor,sich mit ihnen zu konfrontieren.
Man könnte meinen, dass die Gespenster Lebensentwürfe sind,vielleicht auch Fragen die man sich im Laufe des Lebens stellt, oder die Zweifel die man hat, und auch Ängste die manchmal nur klein und merkwürdig sind,die einen aber doch immer verfolgen.
"Will ich das wirklich so weitermachen?" oder "was mache ich überhaupt im Leben?" das sind die Gespenster die uns damit umgeben.
Vielleicht sind es auch Gespenster die man in andere Personen hinein interpretiert,in Freunde,in Partner,die man aber doch nicht ganz zu fassen bekommt.
Denn jeder hat seinen eigenen,seine ganz speziellen Gespenster.

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